IMMUNO orientiert sich an der individuellen Risikotragfähigkeit und der Ertragserwartung des Kunden. Sein innovatives Managementsystem hat deshalb nicht nur zum Ziel, jederzeit Risiken realistisch einzuschätzen, sondern auch die Chancen wertsteigernd zu nutzen.
Die Portfoliogestaltung im Rahmen des IMMUNO-Investmentprozesses besteht aus fünf Schritten und gliedert sich in die strategische Portfolioausrichtung und die taktische Portfoliosteuerung:
Zu Beginn des Investmentprozesses nehmen wir die Kundenanforderungen auf und prüfen sie auf ihre Konsistenz und Erreichbarkeit:
Auf ihrer Grundlage wird dann das Risikobudget ermittelt.
Das Risikobudget ist keine statische Größe, sondern u.a. abhängig vom jeweils verbleibenden Anlagezeitraum. Um es zu errechnen, diskontieren wir das Mindestendvolumen der Anlage mit dem risikofreien Zins aus festverzinslichen Anlagebestandteilen, also mit den sicher zu erwartenden Erträgen.
Dadurch ergibt sich die zulässige barwertige Wertuntergrenze der Anlage zu jedem Zeitpunkt der Wertsicherungsperiode.
Das Risikobudget soll im Rahmen von IMMUNO nicht nur geschützt, sondern möglichst erhöht werden.
Dies erreichen wir durch die Beimischung langfristig renditestarker Anlageklassen, z.B. von Aktien. Denn je deutlicher das Portfoliovolumen über dem Mindestendvolumen liegt, umso größer ist das Risikobudget – und damit der Spielraum, in dem Chancen ergriffen werden können.
In Schritt 2 des IMMUNO-Investmentprozesses stellen wir ausgehend vom Risikobudget die Basisallokation zusammen: Das Portfolio-Management ermittelt also die optimalen Risiko-Rendite-Kombinationen, mit denen die Anlage an den Start gehen soll. Dieses strategische Portfolio wird im weiteren Verlauf der Anlageperiode immer wieder neu an die veränderlichen Ertrags- und Risikoerwartungen der eingesetzten Asset-Klassen angepasst.
Nun beginnt der Steuerungskreislauf des taktischen IMMUNO-Prozesses, in dem das Portfolio regelmäßig an veränderte Risiko- und Ertragsschätzungen angepasst wird. Hierzu geschieht ein permanenter Abgleich zwischen dem aktuellem Risikobudget bzw. seiner Auslastung und dem aktuellen Risiko des Portfolios.
Der Portfoliomanager entscheidet, ob das Portfoliorisiko zu reduzieren ist – um keine Verletzung der Wertuntergrenze zu riskieren – oder ob er das Risiko ausweiten kann, um so die Ertragschancen zu verbessern. Als Grundlage dienen ihm dabei ein mehrstufiges Risikomodell, zahlreiche Tests und natürlich seine Marktkenntnis.
Vergrößern realisierte Gewinne das Risikobudget, so können grundsätzlich die chancenorientierten Positionen im Portfolio weiter ausgebaut werden. Bei einem rückläufigen Risikobudget wird der Anteil risikotragender Anteile im Portfolio reduziert.
Das Portfolio wird innerhalb des mit dem Anleger vereinbarten Anlageuniversums durch eine möglichst breite Aufstellung der Einzeltitel diversifiziert. Dabei können selbstverständlich auch neue Erfordernisse und Ziele des Kunden berücksichtigt werden, vorausgesetzt sie ermöglichen weiterhin die Einhaltung der Wertuntergrenze.
Die Auslastung des Risikobudgets wird anhand unterschiedlicher Vorgehensweisen kontinuierlich und zeitnah kontrolliert. Neben der Verwendung diverser Value-at-Risk-Ansätze zur Berechnung des Portfoliorisikos setzen wir das Portfolio im Rahmen von Stresstests unterschiedlichen Extremsituationen aus und lassen die dadurch gewonnenen Erkenntnisse in die Risikobeurteilung einfließen.
Nach diesem fünften Schritt schließt sich der Kreis des IMMUNO-Investmentprozesses: Eine erneute Analyse der Portfoliozusammensetzung steht an.
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